Die Reifenpanne

Wir kommen viel zu spät los mit aufrödeln, duschen, etc. Wenige Meter nach dem Start meldet sich mein Reifendrucksensor … 0,8  bar. Mist, langer Nagel steckt im Hinterrad. Tom und ich friemeln das Ding aus dem Reifen, die Reparatur klappt problemlos. Allerdings treibt das Aufpumpen ordentlich Schweiß auf die Stirn. Wir folgen der Piste weiter, bis wir an dem ersten Schneefeld ankommen. Björn testet die Eisplatte mit seiner Maschine und nimmt eine Bodenprobe. Es geht ziemlich rutschig und matschig weiter, macht Spaß – jedenfalls mir ;-) Wir erklimmen bei strömendem Regen und Graupel etwa 1800 m Höhe, Björn und Tom leiden etwas unter der Strecke, kalt ist es außerdem. Bei einem Essen wärmen wir uns etwas auf und machen etwas Strecke auf besseren Straßen. Die Verbindung zur angestrebten Fagaras-Route führt uns wieder auf Schotter- und Lehmpisten durch ärmliche Dörfer und freundlich winkende Kinder. Wir fahren zielstrebig auf das nächste Unwetter zu, Blitze und Donner künden den nächsten Regen an. Auf dem Sattel der Strecke entscheiden wir uns zur Umkehr, auf Rutschpartie bei strömendem Regen hatte keiner so richtig Lust. Wir fahren auf einer langweiligen, aber dafür trockenen Strecke  Richtung Fagaras und finden in der Nähe von Avrig einen Campingplatz.
Unglücklicherweise musste ich am Campingplatz meine GS 1200 sanft zur Seite ablegen. Der linke Handprotektor und mein Stolz bekommen leichte Kratzer :-(

Rumänien

Die rumänischen Straßen haben es in sich. Einmal zu spät geschaut und schon wird die kleine Unachtsamkeit durch heftiges Schütteln der Maschine aufgrund eines Schlagloches abgedankt. Im Vergleich zu den Ungarn haben die Rumänen jede Menge Landschaft aufgestellt, einfach nur genial hier rumfahren zu dürfen. Trotzdem ist immer ein Blick in den Rückspiegel angebracht, denn die Jungs fahren wie die Idioten und überholen absolut halsbrecherisch. Das Wetter ist von sonnig und warm, bis Moped plus Fahrer waschen, aber ohne wachsen. In den höheren Regionen der Karpaten sind die Heizgriffe schon ab und zu angesagt, die Pfoten können bei den nassen Handschuhen und 6 Grad schon mal etwas klamm werden. Wir fahren geniale Strecken durch bewaldete Schluchten, reichlich Kurven und abschließend gab’s noch Schotterp iste vom Feinsten. Björn dokumentiert einen Teil dieser Strecke mit seiner Kamera am Helm montiert. Unsere Übernachtung auf 1250 m Höhe ist zwar wirklich frisch, aber unser Marlboro-Feuer wärmt uns ausreichend, damit wir unsere Nudeln, angereichert mit 2 Knollen Knoblauch, Zwiebel und Pesto Rosso, schön genießen können. Alles in allem, ein sehr gelungener Tag, den wir bei sternklarem Himmel und knisterndem Feuer ausklingen lassen.

Ungarn

Wir fahren durch Ungarn. Ungarn sieht so aus*: Eine gerade Strasse, daneben eine Baumreihe, links und rechts davon weite Felder. Es weht Wind. Wahnsinnige Auto- und Kleintransporterfahrer nerven einen.

*gilt generell bis auf uns nicht bekannte Ausnahmen.

Wir finden einen gut besuchten Campingplatz am Velenzer See. Das Klo ist bei diesem Campingplatz teilweise über 50m von den Wohnwagenquartieren entfernt, was einige Campingplatzbesucher ermutigt gleich 3 Scooter, Quads oder sonstigen rollenden und lärmenden Quatsch mitzuschleppen – nur um motorisiert zum klo zu kommen. Wegen den kurzstreckenfahrten dieser Vehikel sind natürlich deren Batterien permanent leer, so das 40 der 50m vom kollega angeschoben werden muss. Supi.

Schon immerhin in Austria

Moin.
Wir sind hier grad im Lindenhof im Ort Lackenhof. Nein, das ist kein Campingplatz. Wir sind grad irgendwo in Österreich und es hat kurz vorm Ziel geschüttet wie Sau. Also heute schon mal keine Lagerfeuerromantik, sondern Cordon Bleu…
Campingplatz war eh zu und hier liegt meterweise Schnee. Supi.
Ausserdem hab ich ( Bjoern ) das Moped hingelegt. Immerhin im Stand und passiert is auch nix. Kommt davon wenn mans auf den Seitenständer stellen will und es matschig ist.
Der Plan für morgen ist nun auch klar, auf kürzestem oder schnellstem Weg nach Rumänien, Ungarn bleibt unbeachtet. Dank fünf GPS Geräten sollte jeder seinen Weg finden ;-)
Das Essen verdauen wir bei IT, wie soll’s auch anders sein – Blog schreiben, GPS Daten auswerten und programmieren.

TestCamping Kormershof

Um herauszufinden, was man bei einer längeren Motorradtour so alles braucht, hatten wir uns entschlossen, einfach mal am Wochenende in die Franky zu fahren, komplett aufgerödelt – um das ganze Equipment mal zu testen.

Hier mal ein paar Bilder:

Am Freitag gehts los. Ich bin gespannt.

Impressionen Tennenloher Forst

Waldweg

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Neue Features von Spiegelreflexkameras

Davor hat jeder Leicafotograf angst:

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Test Ride

Only a small video.

Actually, the purpose of this video was to test the Cam ( Aiptek AVC C100 Low-Cost ) than the Bike.

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BD: Final Stage

Ok,

Bike should be ready for the next trip around the world ;-)

Tubus Lowrider is mounted now, altough one small part is still missing.

Schwalbe Spke tires are mounted, too. These Tires make a lot of noise on paved ground, but have excellent traction on ice and mud. The Long Wheelbase and the heavy weight over the front wheel adds some stability, too. Riding on Ice and Snow really makes fun now ;-)

Something about security

Since it’s getting dark here already in the afternoon these days,
I decided to add some special reflecting film to some frame parts.

At daylight they are relatively neutral, but at nigth these film adds some security.
Here some shots ( forgive me, was only my mobile phone camera).

1st shot without flash, second one with ( yes, my mobile phone has xenon flash ;-) .

click on the picture to see the animaton…

Why no Film on the Fork ( obviously a better place ) ?

These Photos are already outdated, the BD now has a TUBUS Lowrider at the Front with a Pair of Ortlieb bags mounted (i had to remove the lowrider temporarily due to some mechanical problems)
- So the Film would have nearly no effect while the Bags are mounted.

Furthermore the Bike has Spike Tires mounted now ( the ones you can see above the Snapdeck on the Photo ). Schwalbe Ice Spikers.