Kurvenfahrt auf Peleponnes
Wir kommen dank Pension und kleinem Frühstück ziemlich früh los. Auf dem Plan stehen viele Kurven in dem Parnonas und Taigetos Gebirge. Die Hitze im Tal treibt uns recht bald in die kühleren Höhen der Gebirge. Wir fahren sehr enge Kurven und kleinste Gässchen in den Bergdörfen. Es ist erstaunlich, welche Fahrzeuge uns ab und zu entgegenkommen, so z.B. ein Reisebus. Durch die Gassen der Bergdörfer, die für die Normbreite eines Eselskarren ausgelegt sind, kann dieser unmöglich gekommen sein. Aber von wo dann? In einem kleinen Supermarkt kaufen wir für unsere Mittagspause ein, durchfahren bei sengender Hitze und staubigen Pisten das Tal zwischen den Gebirgen und steigen wieder in luftigere Höhen auf. Während der Mittagspauseerfahren wir von Tom, dass sein Moped wieder fahrtüchtig ist und er zu uns stoßen wird. Handy und GPS sei Dank, wird uns das auch gelingen. Die geplante Weiterfahrt über einen Schotterpass scheitert an Björns Unwillen, diesenFahren zu wollen. Wir umfahren das Gebirge und liefern uns mit einem Pickup ein Bergrennen. Mit quitschenden Reifen und schlingerndem Wagen versucht er an uns dran zubleiben. Es blieb bei dem Versuch
Leider haben wir währenddessen Björn verloren. Wir telefonieren uns zusammen, Dirk holt Björn ab, ich checke den nächsten Campingplatz. Mangels stabilem Funknetz erreichen ich nun nicht mehr Dirk, um den Campingplatz zu nennen, bzw. dessen Koordinaten. Naja, schlussendlich wird alles gut, Tom trudelt im Dunkeln auch bei uns ein. Das alles wird bei einer Flasche Ouzo, einer Flasche Pennerglück – das übrigens wie Lampenöl aussieht – und einigen Bierchen begossen. Wir lauschen gespannt Toms Erzählungen. Mit der entsprechenden Bettschwere und Rausch im Gesicht verziehen wir uns schließlichsukzessive in die Zelte.








