Entries Tagged as 'Photo'

Neue Features von Spiegelreflexkameras

Davor hat jeder Leicafotograf angst:

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Kreativer Weissabgleich

Man kennt die ganzen coolen Bilder. Ein unwirklich gefärbter Himmel, aber ansonsten stimmiges Motiv.

Ok. Was brauchen wir? Das hier:

  • Digitale Spiegelreflexkamera im RAW-Modus, möglichst mit einmessbarem Weissabgleich.
  • Farbfilterfolien, siehe Artikelende
  • Einen Blitz ( der interne ist zu schwach, besser extern, ab LZ38 oder so)
  • keinen Photoshop ( jawoll !). Auch kein Gimp.

813

Los gehts: Filterfolie vor den Blitz kleben, dann in dunkler Umgebung einen manuellen Weissableich machen – und zwar so, das nur das gefilterte Blitzlicht gegen eine wirklich weisse Wand geworfen wird, auf die man die Messung macht.

Das wars im Prinzip schon. Man lässt die Folie drauf und legt los. Alles was vom Blitzlicht erfasst wird erscheint nun in natürlichen Farben, alles was nicht vom Blitz erfasst wird ( Himmel, weitere Umgebung) erscheint in der Komplementärfarbe der Filterfolie ( z.b. Gelbe Folie -> Tiefblauer Himmel usw).

Hier mal ein paar Beispiele:

Gelbe Folie:

801

Grüne Folie:

804

Blaue Folie:

807

Violette Folie:

810

Als Folien hab ich übrigens Lee Folien benutzt, und zwar einfach den Musterfächer, dessen Musterblätter reichen für Blitze bis zu einer Blitzaustrittsfläche von 7,5×3,5cm.

Meine Kamera kann aber keinen Weissabgleich auf selber gemachte Bilder machen! Was nun?

Auch kein Problem, jetzt brauchen wir aber doch irgendeine Software und eine Weisskarte ( deutsch: ein Stück weisses Papier).

An der Location kann man nun einfach seine Fotos machen, muss aber immer jeweils eine Testaufnahme machen und bei dieser das Papier in das Motiv halten (so das es vom Blitz beleuchtet wird).

Am PC macht man den Weissabgleich bei dieser Aufnahme auf das Papierstück und überträgt die Weissabgleichinformationen auf die anderen Bilder.

Makrofotografie

…normalerweise etwas wo man mit einer DSLR richtig gut Geld ausgeben kann.
Auch ich war schon in der Versuchung, für meine Nikon D40 zum 105er Makro-VR Objektiv von Nikon zu greifen. Hemmschwelle: etwa 800€.

Letztens hab ich mich nun auf einer Fotobörse für wenig Geld mit Krimskrams eingedeckt den ich schon immer mal haben wollte. Was ich nicht wusste: Ich hatte dort unbemerkt auch ein super Makroobjektiv gekauft. Hier mal ein paar Bildchen:
45|22054|22057|22048

Die Bilder sind in Erlangen auf einer Wiese in einer Waldlichtung entstanden, auf der am Nachmittag noch Tau lag.

Die obigen Bilder wurden mit einem Konstrukt aus

  • 20mm Kenko Ring, Nikon F-Bajonett
  • Nikon F auf M42 Adapterplatte
  • Auto Revuenon 135/2.8 M42
  • Raynox DCR150 Achromat
  • fotografiert.
    140|220

    Alles zusammen hat keine 65€ gekostet, also etwa 1/10 vom Nikon. Ok, VR hat es nicht, aber die Bildqualität ist nahezu unglaublich.
    Arbeitsabstand ist etwa 15-20cm, mit dem Focus des M42 Objektivs kann über einen kleinen Bereich gezoomt werden. Selbst bei Offenblende und 100% Crop bekommt man gute Ergebnisse, optimal wird’s etwa bei F8.

    Hier noch ein Link zu ein paar Bildern die ein Kumpel mit diesem Objektiv an einer D70s geschossen hat. Selbe Location.
    Photo1Photo2Photo3