Das kulinarische Inferno: Kartoffelpüree kochen is für Weicheier. Also
müssen mal die Grenzen ausgelotet werden. Es wird heute mal scharf
gekocht. Richtig scharf. Oder besser: so scharf wie’s geht (naja gut -
fast). Was nimmt man also um die Schärfe etwas anzuheben? Natürlich
Chili’s bzw. chili-haltige Saucen. Und auch nicht irgendwelche Chilis
sonder gescheite, welche man leider nich im Aldi oder Lidl oder sonstwo
um die Ecke bekommt. Also haben wir mal den Versuch gewagt und uns bei
einem auf “scharfe” Produkte spezialisiertem Händler mit entsprechenden
Produkten eingedeckt. Rauskommen sollte einfach mal ein irgendwie
asiatisch angehauchtes Gericht mit Paprika, Zuchini, Bambussprossen und
Hähnchen. Und natürlich ein paar Gewürzen.
Zutaten (2-3Personen)
500g Hähnchenbrustfilet, nicht mariniert.
3 Paprika (Gelb oder Rot)
1 Zuchini
1 Knoblauchzehe
200g Bambossprossen (in Streifen).Gibts beim Asia-Laden/Grossmarkt.
1 schuss Sojasauce
1EL grüne Currysauce (Asia Laden)
Spezialzutaten (zu bestellen z.b. bei pepperworld.com)
Birdeye Chili’s (100.000 Scoville-Einheiten)
Raw Heat Hot Sauce
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Zutaten im Überblick.
Los geht’s: Als erstes muss Reis gekocht werden. Das kann man schonmal
vorher machen, der Reis braucht eh doppelt so lange wie der Rest.
Einfach 1 Teil Reis und 2 Teile Wasser in den Topf knallen und dann
volles Rohr aufdrehen. Für 2 Personen reicht ein 0,2L Glas voll Reis
(und dann halt noch 2 Gläser Wasser hinterher). Wenn die Pampe das
Kochen anfängt einfach wieder auf 0 stellen und so 15 Minuten warten.
Fertig. Achja wichtig: Bei dem ganzen Kochprozess bis zum Schluss nie
den Deckel runternehmen. Es empfiehlt sich also ein Topf mit
Glasdeckel.
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Reistopf
Das gibt uns Zeit, den Wok schonmal auf Temperatur zu bringen. Unten im
Bild ein Alu-Guss Wok für E-Platten, andere gehen aber genauso. Ein
Spruz Öl rein (Walnussöl oder Sesamöl is am besten wegen der
Temperatur) und auch auf vollgas stellen. Nun muss man sich um die
Zutaten kümmern, sprich das Fleisch in grobe Schnipsel schneiden und
die Paprika und die Zuchini genauso. Paprika bitte nicht zu klein sonst
gibts ein fetzten Matsch. Wer mag kann in das jetzt schon langsam
kochende Öl noch Knoblauch reinpressen. Wenn der Wok auf Temperatur
ist, zuerst das Fleisch reingeben und gleich etwas rumwirbeln damit nix
ansetzt und sich das Öl gut verteilt. Man kann jetzt einen Schuss
Sojasauce drübergeben, sofort stellt sich ein guter Geruch ein.
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Wok mit Fleisch und Bambussprossen
2 Minuten später kommen die Bambussprossen dazu. Man sollte die ganzen
Sachen wirklich schon vorher fertig haben, weil der Wok wartet nicht.
Viele köcheln mit dem Wok ewig rum aber dann schmecht alles nur noch
nach Schlamm. Wenn ein Wok-Gericht länger als 10 Minuten im Wok ist
läuft schon irgendwas falsch.
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Vorbereitete Zuchini
Also gut. Bambussprossen sind drin, jetzt kann man gleich mal einen
gestrichenen Esslöffel grüne Currypaste hinterherschieben (wir wollten
es ja scharf). Bitte gleich kräftig umrühren. 2 Minuten später kommen
noch Zuchini und Paprika hinterher.
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Paprika
Jetzt ist’s schon fast fertig… halt moment… da war doch was. Bis
jetzt is das ganze auch noch für Weissbrot- und Hamburgergeschädigte
noch halbwegs geniessbar. Das muss jetzt geändert werden. Die grüne
Currypaste haut zwar schon gut rein, aber das reicht noch lange nicht.
Jetzt kommen die Spezialzutaten in’s Spiel. In unserem Versuch haben
wir erst einmal 4 afrikanische Birdeye-Chilli’s in den Wok
reingeschmissen. Weil das aber immer noch nich reicht wurde noch ein
1EL “Raw Heat” zugegeben, eine “Hot Sauce” (hinten auf der Flasche ist
ein Warnhinweis das man Haut- und Augenkontakt vermeiden soll, soviel
zum Thema Schärfe). Wir hatten auch noch eine schärfere Sauce (Vicious
Vampire) aber die kann man ja bei Bedarf noch zugeben;-).
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Sehr wichtige Zutaten
Jetzt das ganze noch 2 Minuten kochen lassen und fertig isses.
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Und immer daran denken: Ist es zu stark bist du zu schwach. Guten Appetit.
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Food vs. Human: 0:1
Tags: Kochecke by bjoern
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