Der Kanal von Korinth und Tom braucht den BMW Service
Wir verlassen den Verkehrsmoloch Athen auf schnellstem Wege und zwar über die Autobahn. Die paar Eruonen Autobahngebühr zahlen wir gerne, es macht einfach keinen Spaß sich durch das Verkehrsgewühle zu quälen, zumal das Termometer schon wieder gegen die dreißig klettert. Bei dieser Hitze helfen selbst die ausgeklügeltsten Lüftungsöffnungen an der Motorradkombi nix mehr – Transpiration ist angesagt. Wir überqueren den Kanal von Korinth, der völlig unerwartet unter uns auftaucht. Kleine Pause und weiter geht es in die Peleponnes. Auch hier erweist sich die Campingplatzsuche mal wieder als Chaos, der erste angesteuerte Campingplatz ist geschlossen, der zweite existiert gar nicht. Wir folgen meinem Garmin nach Tripoli, der dortige Campingplatz existiert auch nicht. Außerdem haben die Pensionen nicht geöffnet oder keinen Platz. Irgendwann bleibt Tom mit seiner BMW stehen, Öldruck passt nicht. Laut seinem Handbuch darf er keinem Meter mehr weiterfahren, so stehen wir also an einer Tankstelle im dämmernden Tripoli. Tom organisiert über BMW einen Abschleppdienst und bekommt ein Hotelzimmer. Wir entschließen uns, nachdem mit Toms Verbleib alles geklärt war, in stockfinsterer Nacht an die Küste nach Myloi zu fahren – Dirk hat dort ein Hotel für uns schon fest gemacht. Um ein Uhr Nachts kommen wir ins Bett. Wir hoffen, dass Toms Kiste in Athen wieder flott gemacht werden und er wieder zu uns stoßen kann.


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