Mopedbasteleien

Man kann ein Motorrad ja kaufen und dann fahren. Und irgendwann ein neues kaufen. Man kann aber auch das alte nehmen und alles gegen Neuteile austauschen ;-)

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Eigentlich war das mal eine rote BMW R80 GS ‘88.

Dann kam das:

  • 1000er Zylinderköpfe
  • 40er Bing Vergaser
  • ABM Bremsscheibe 320mm + Adapter
  • Stahlflex Bremsleitung
  • Ölwannenvergrößerung
  • HPN Thermostat
  • Technoflex Dämpfer
  • BMW ( White Power) Sportfedern
  • Acerbis Protektoren
  • Kurzer erster Gang
  • Langer fünfter Gang
  • Acerbis Schutzblechverstärkung
  • Einzelsitz
  • PD-Einzelgepäckbrücke
  • 4V-Zündspulen (q-tech)
  • Tiefe Rastenanlage
  • Kreem Rot Tanksiegel
  • RAL7021 Lack ;-)

;-)

Serbische Bohnensuppe

Serbische Bohnensuppe:

500 Gramm Hackfleisch (halb/halb) in der Pfanne mit Zwiebeln anbraten.
Das ganze mit Salz, Pfeffer und Paprikagewürz ( süß) würzen.

Währenddessen Paprikas ( 3 Schoten, Rot/Gelb/Grün) sowie 2-3 Tomaten in mittelkleine Stücke zerschneiden und in der Pfanne kurz mit andünsten.

Das ganze ordentlich (!) mit Majoran anwürzen ( entweder aus dem Streuer, es darf auch gerne frischer sein ).

Nun das ganze in einen großen Topf kippen und eine Flasche Tomatenketchup 0.7L (kein CURRYKETCHUP sondern einer mit möglichst vielen Tomaten!!!) mit einfüllen.  Nun 1-2 Dosen Weiße Bohnen mit Suppengrün incl. Flüssigkeit hinterherkippen und das ganze mindestens 20 minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen, immer mal umrühren damit nix anbrennt.

Tipp: Das ganze kann man super einfrieren und schmecht aufgewärmt fast noch besser.

n guten ;-)

Hallo QR-Code Leser ;-)

qcrodeHier mal ein paar Infos zu dem komischen Teil.

Das ganze ist ein Lastenrad, im Gegensatz zu den üblichen Post- und Transporträdern aber eines was Tourentauglich ist. Ein sogenanntes Longtailbike.

Das ganze gibts bei Surly und nennt sich Big Dummy. Gibt es entweder als Komplettrad oder nur den Rahmen, für Custom-Aufbauten.

Das hier ist letzteres.

Verbaute Komponenten:

  • Surly Big Dummy Rahmen, http://www.surly.com
  • XtraCycle Gepäckträgersystem http://www.xtracycle.com, www.used-hq.de
  • Shimano Alfine Antrieb und Naben (taugt nich so sehr, das nächste mal ne Rohloff/ SON)
  • Alutech Wildsau Felgen
  • Brooks Sattel
  • Magura Gustav M 2-Kolben-Schwimmsattel-Scheibenbremsen ( “Wurfanker”)

Heimwärts

Morgens gehts gleich über den völlig leeren Großglockner. Nach knapp 45 Minuten treffe ich in Fusch ein und treffe auf Dirk, Tom und Stähler. Wir fahren gleich los und passieren bald die deutsche Grenze.

Hier geht es über den Tatzelwurm ( wohl ein Wasserfall, ich hab aber nur kurven gesehen) auf die Autobahn. Umgehung München und dann ab nach Ingolstadt. Während wir in Ingolstadt Pause machen, düst (*) Tom direkt weiter nach Erlangen, da er heute noch einen Kurs hat.

Wir machen in Ingolstadt bei Stählers Eltern rast und trinken Kaffee mit leckerem Kuchen. Danach trennt sich auch der Rest der Gruppe:  Stähler bleibt in Audistadt, Dirk hat die Nase noch nicht voll und nimmt eine Genussroute nach Erlangen und ich bretter mit erhöhter Geschwindigkeit auf der AB gen Erlangen.

Alles in allem eine Super Tour mit tollen Erlebnissen und haufenweise Landschaft.

Ich hoffe, ich schaffe es, in diesem Blog auch noch ein paar Bilder zu integrieren…

*vMax= LKW-Geschwindigkeit ;-) aufgrund von Seitenwind…

Großglockner

Von der Pension in der nähe von Kastelruth geht es richtung Großglockner.

Wir fahren noch ein Teil der Sellagruppe und bewegen uns dann Richtung Großglockner.

Schon am morgen fällt mir auf, das meine Ladekontrolleuchte nicht leuchtet. Da diese aber schon beim “Birnchentest” ganz am Anfang nicht leuchtet fahre ich recht beruhigt weiter und denke mir nix böses. Wird schon eben ein defektes Birnchen sein. Bei den letzten 6000km rumgerüttel kein wunder…

Irgendwo in Tirol wollen wir tanken. Ich mache die Maschine aus und starte sie wieder…. krrrrrrrkk… ausser dem Geräusch eines abfallenden Starterrelais nix zu machen.

Also wird die Maschine halb zerlegt. Das Birnchen ist ok. Ein Anruf beim Peter ( Cadolzburger BMW-Motorrad-Experte) bringt Gewissheit: Lichtmaschine hin.

ADAC angerufen und auf den Schlepper gewartet. Tom, Stähler und Dirk sind dann weiter Richtung Großglockner während ich mittels gelbem Abschlepper nach Bruneck gebracht werde,  Ziel: Boschdienst.

Dieser versicherte gleich am Anfang das das nix wird heute. Ich solle aber mal warten mit der Zimmerbestellung über den ADAC. Und siehe da, ein Mechaniker erklärt sich bereit, das ganze anzugehen und findet das defekte Teil relativ schnell. Und siehe da: es sind sogar alle Ersatzteile auf Lager. Mit neuer Lichtmaschine, aber mit 200 € weniger in der Tasche nehme ich mit gut 4 Stunden Verspätung die Verfolgung der anderen 3 auf, leider mit mäßigem erfolg. Baustellen, schlechtes Wetter und die extrastrecke von Bruneck ( was leider gar nicht auf dem Weg lag ) schaffen es, das ich erst um 19:17 am Eingang Großglockner eintreffe. Letzte Einfahrt: 19:15. Die kontrollätis an der Mautstelle bleiben trotz schilderung meiner Lage stur, die anderen sind genau hinter dem Großglockner in Fusch und haben bereits ein Zimmer bekommen.

So bleibt mir nur, auf der anderen Seite in Heiligenblut ein Zimmer zu suchen, was aber recht schnell gelingt. Ich komme in einer Pension unter, in der schon ein paar Großgründlacher untergekommen sind. Nach einer Pizza in der Dorfkneipe gehe ich zu Bett.

Dolomiten

Wir laufen morgens im Hafen ein und lassen die Stadt mit den vielen Wasserstraßen und Kanälen an uns vorbei ziehen. Venedig wäre wahrscheinlich sogar mal einen Besuch wert. Aber nicht heute, wie beladen unsere Motorräder, verlassen das Schiff und Venedig auf dem schnellsten Wege. Ein kleiner Stopp auf der Autobahn und schon sind wir auf kleinen Passstraßen. Unser Ziel ist die Sella-Runde in den Dolomiten. In Plan de Gralpa finden wir eine nette Pension, quartieren uns ein und starten die Runde ohne Gepäck. Tom und Björn wollen etwas entspannteres fahren. Wir fahren also den Sella-Pass, gefolgt vom Pordoijoch und Passo di Campolongo. Das abschließende Grödnerjoch ist jedoch gesperrt. Angesichts der Tatsache, die gefahren 50 Kilometer wieder zurück zu fahren, entschließen wir uns die Sperrung zu ignorieren. Oben auf dem Grödnerjoch versperrt eine Schranke den Weg, die wir jedoch geschickt umfahren – wir haben ja die richtigen Mopeds dafür. Wir fahren weiter durch das gesperrte Gebiet, das uns bis zum Ende keinen Aufschluss für die Sperrung gab. Jedoch ist wie zu erwarten das andere Ende der Sperrung auch mit einer Schranke versperrt. Diese zu Umfahren ist etwas kniffliger. Zuerst versuchen wir es über eine Wiese mit kleinen wackeligen Holzbrücken, deren Tragkraft uns aber verunsicherte. Schlussendlich finden wir einen kleinen Wanderpfad, der allerdings etwas steil und mit losem Schotter versehen ist. Motorradfahrer, die das Grödnerjoch von der anderen Richtung nicht passieren konnten, beobachteten unsere Abkürzung. Tja, die haben einfach nicht die richtigen Maschinen dazu ;-) Den Abend lassen wir bei unserem leckeren Halbpenisionsabendessen ausklingen.

Ein Tag auf der Fähre

Wie der Überschrift schon zu entnehmen ist, erwartet uns ein spannender Tag. Rumhängen und planen des nächsten Tages. Unsere mittlerweile vierte Flasche Ouzo in Griechenland neigt sich dem Ende, die Bierdosen sind alle und unser Lampenöl – in PET-Flasche mit Schraubverschluss verpackter Wein – gibt Dirk den Rest. Er kippt um in sein Bett und ward nicht mehr ansprechbar. Das er noch lebt, hat er mit lautem Schnarchen verkündet. Nun, bei dem Krach wollte keiner schlafen gehen, also noch ein Schlaftrünkchen an der Bar …

Von Patras nach Venedig

Letztendlich fahren wir heute den ziemlich direkten Weg nach Patras, aber Dirk hat trotzdem noch ein paar Kurven in die Route eingebaut. Heute geht eine Fähre nach Venedig, Tickets dafür haben wir allerdings noch nicht. Deshalb versuchen wir dies möglichst baldsicher zu machen, wäre ja ziemlich dumm, wenn wir Griechenland nicht wie geplant übers Wasser nach Italien verlassen könnten. Unser Zeitplan basiert auf dieser Annahme. Schlussendlich klappt dann auch alles wie geplant, jedoch unsere Betten sind auf zwei 4-Bett-Kabinen aufgeteilt. Den Nachmittag verbringen wir in einem Cafe in Patras mit Blick auf die Verbindungsbrücke zum griechischen Festland. Wir kaufen noch etwas Proviant für die 34 stündige Überfahrt und schiffen ein. An Bord bekommen wir es noch organisiert, das wir alle vier in ein 4-Bett-Zimmer kommen. Unsere Mitreisenden hätten angesichts der Geruchskulisse sicher keinen Spaß gehabt. Beim Biken in 30 Grad heißer Luft produziert man halt mal kein Rosenöl ;-) . Die nächsten 34 Stunden werden ganz schön lange dauern, die Bar sorgt für etwas Abwechslung.

Unfall

Heute trennen sich kurzfristig unsere Wege. Dirk und ich wollen einen Schotterpass über das Taigetos-Gebirge nehmen, während Björn und Tom außenrum fahren, wobei wir einen Treffpunkt nahe Sparta vereinbart hatten. Wenige Minuten nach Björns und Toms Abfahrt, folgen wir den Beiden. Leider passiert etwas unerfreuliches und logischerweise unerwartetes. In der ersten längeren Linkskurve nach dem Campingplatz legt sich Dirk flach und rutsch ca. 15 Meter über den spiegelglatten Asphalt – wofür Griechenlands Straßen ja bekannt sind. Dirk ist glücklicherweise außer einer kleinen Prellung am Ellbogen nichts weiter passiert, die Kombi und Protektoren haben alles abgefangen, der linke Koffer hängt nur noch an Gurten an der Gepäckbrücke. Die komplette Kofferaufhängung hat sich gelöst und einiges ist am Koffer Bruch gegangen. Die restliche Maschine ist ohne weitere Schäden, abgesehen von weiteren Kratzern davongekommen. Das ABS hat einen Fehler und läßt sich nicht mehr reaktivieren. Der Koffer wird mit Spanngurten befestigt und schon 10 Minuten nach dem Sturz geht es weiter. Allerdings entscheiden wir uns für die moderate Strecke, da die Kofferbefestigung dem Gerüttel auf dem Schotterpass nachgeben könnte. Auf dem Weg in Richtung Sparta, sehen wir Tom und Björn in einer Taverne sitzen,wir gesellen uns dazu und essen zu Mittag. Die Weiterfahrt führt durch sehr schöne Schluchten und führt über kleine Pässe mit schönem Blick ins Tal. Es geht wieder durch sehr schöne kleine Bergdörfer mit engsten Gässchen. Erstaunlich ist, dass egal wie ärmlich ein Dörfchen auch scheinen mag, es steht immer eine Kirche – einer Kathedrale gleich – in der Mitte des Dorfes. Für die Kirche scheint immer genug Geld da zu sein. Orthodoxe oder paradoxe Kirche? Schlussendlich finden wir im Apollo Village unseren Campingplatz für die kommende Nacht. Zu später Stunde entschließen wir uns noch, unsere vorher erworbenen tiefgefrorenen Fleischpflanzerl (Burger) auf Benzinflamme zu fritieren. Etwas gerösteter Knoblauch dazu und Ketchup und schon ist ein leckerer Burger gebastelt.
Dirks Versuche sein ABS wieder zu reaktivieren bleiben erfolglos.

Wir sind gestrandet

Keinen Bock auf Moped fahren. Jeden Tag etwa 300-350 km fahren und anschließend die bescheidene Campingplatzsucherei tragen zu einem gewissen Maß dazu bei, mal einen Relaxtag einzulegen. Es gibt erstmal ein gemütliches Frühstück, baden in der Bucht mit kristallklarem Wasser und anschließendes rumschrauben. Ich repariere meinen schwergängigen Klapphelm, Björn biegt seine von den Umfallern lädierten Kofferträger, Dirk ersetzt eine verlorengegangene Schraube am Sturzbügel. Alles in allem ein sehr fauler Tag bei fast unerträglicher Hitze.Nur im Schatten läßt es sich aushalten. Am Campingplatz haben wir WLAN und so kommt es endlich mal wieder dazu, unsere Blogeinträge auf den Server hochzuladen.